Didi Prammer.
Erfahrung
für Linz.
Ich bin in Auhof aufgewachsen, in einem GWG-Bau in der Schumpeterstraße.
Wir waren nicht arm, aber auch nicht reich – eine ziemlich typische Linzer Familie für diese Zeit. Mein Vater hat sich vom Maurerlehrling zum Baumeister hochgearbeitet, meine Mutter die Familie zusammengehalten.
Gemeinsam haben sie den Grundstein dafür gelegt, meinen Geschwistern und mir einen guten Start ins Leben zu ermöglichen.
Aufgewachsen in Auhof
Eine prägende Kindheit
Diese Wurzeln haben mich geprägt: Harte Arbeit und Zusammenhalt sind Werte, die ich von klein auf mitbekommen habe. Und die für mich auch den Charakter von Linz ausmachen. Ich habe es daher als große Ehre empfunden, als ich viele Jahre später zum Aufsichtsratsvorsitzenden der GWG gewählt wurde.
Weil ich aus eigener Erfahrung weiß, was leistbares Wohnen bedeutet: Es hart arbeitenden Menschen leichter zu machen, im Leben voranzukommen. Und das ist es, was ich mit meiner Arbeit bewirken möchte.
Erste Schritte
Früh sozial engagiert
Später sind wir dann nach St. Magdalena gezogen, wo ich heute noch wohne. Dort habe ich schon recht früh begonnen, mich sozial zu engagieren. Allerdings nicht in der SPÖ, sondern in der Pfarre. Sehr bald war ich als Ministrant und außerdem bei den Pfadfindern aktiv. Später auch in der Katholischen Jugend. Das waren meine allerersten Erfahrungen im Übernehmen von Verantwortung für eine Gemeinschaft.
Im Bundesrealgymnasium Khevenhüllerstraße habe ich mich dann als Klassensprecher und Schulsprecher für eine bessere Welt eingesetzt. Gegen Atomkraft, für Glasflaschen im Schulbuffet – darum drehte sich alles in meinen frühen „politischen“ Tagen.
Letztlich bin ich bei den jungen Roten gelandet und habe bald erkannt, dass die Linzer Sozialdemokratie meine politische Heimat ist. Weil sich dort niemand für etwas Besseres gehalten hat. Und ich zum ersten Mal erlebt habe, wie man gemeinsam etwas verändern kann. Schon damals habe ich gelernt, dass es nicht reicht, Probleme nur zu benennen – man muss auch Lösungen anbieten. Und diese Einstellung hat mich in meinem politischen Weg bis heute begleitet.
Verantwortung übernehmen
Erfolgreiche Lehrjahre
Nach meiner Schulzeit war ich dann auch in der Studierendenvertretung aktiv. Darum habe ich mein Jus-Studium an der JKU – Johannes Kepler Universität Linz nicht gerade in Bestzeit absolviert. Auch weil ich daneben als selbstständiger Werbegrafiker gearbeitet habe, um mir mein Studium zu finanzieren.
Während meines Gerichtsjahrs habe ich zuerst am Bezirks- und dann am Landesgericht viele Einblicke in menschliche Schicksale erhalten, die mich noch heute bewegen. In dieser Zeit wurde mir auch klar, dass ich nicht Richter oder Anwalt werden möchte. Ich wollte lieber an Gesetzen mitarbeiten, statt sie auszulegen. Deshalb habe ich als Verfassungsjurist im oberösterreichischen Landtag angefangen.
Dadurch kam ich später ins Büro der damaligen Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer und konnte die oberösterreichische Landespolitik aus nächster Nähe kennenlernen. In diesen Jahren habe ich – nach und nach – auch in der SPÖ Linz immer mehr Verantwortung übernommen.
Meine „Lehrjahre“ in der Linzer Lokalpolitik habe ich in der SPÖ-Sektion Steg-St. Magdalena absolviert – deren Vorsitzender ich seit 2013 mit großer Freude bin. Weil mir der direkte Kontakt mit Menschen viel Spaß macht und dabei hilft, meine politische Arbeit an den Bedürfnissen der Linzer Bevölkerung auszurichten. Dieser Einsatz wurde auch in anderen Teilen von Linz erkannt und gewürdigt – und so wählte mich die SPÖ auf ihre Liste für den Linzer Gemeinderat.
Mein Weg ins Rathaus
Vom Gemeinderat zum Stadtrat
2017 bin ich so in den Linzer Gemeinderat eingezogen – ein bewegender Moment für mich. Als gewählter Vertreter für meine Heimatstadt arbeiten zu dürfen, empfand ich immer als besondere Ehre. Vor allem in Planungsfragen habe ich mich von Anfang an mit großer Leidenschaft eingebracht: Weil es mein Herzensanliegen ist, dass Linz eine Stadt bleibt, in der man gut leben kann.
Seit 2021 durfte ich daher – zuerst als Planungs- und Wohnbaustadtrat und inzwischen als geschäftsführender Vizebürgermeister – die Entwicklung unserer Stadt in einer zentralen Rolle mitgestalten.
Diese Erfahrungen möchte ich nun als Bürgermeister in den Dienst der Linzerinnen und Linzer stellen. Und bewerbe mich in aller gebotenen Form bei Euch um dieses Amt. Denn für mich gilt: Die Linzerinnen und Linzer sind mein Arbeitgeber. Sie können sich darauf verlassen, dass ich immer auf ihre Seite stehen werde – was immer auch kommen mag. Das ist für mich auch eine Frage des Respekts. Denn Politiker sollten Wählerinnen und Wähler nicht wie Fans behandeln – sondern wie Vorgesetzte.
Gemeinsam Linz gestalten
Ein Blick in die Zukunft
Linz hat sich seit meiner Kindheit in einer beeindruckenden Form entwickelt. Doch unsere Stadt steht auch vor großen Herausforderungen: Themen wie leistbares Wohnen, der Klimawandel oder die Sicherung von Arbeitsplätzen betreffen uns alle.
In diesen unsicheren Zeiten möchte ich ein Bürgermeister für Linz sein, der die Sorgen der Menschen versteht und Verantwortung übernimmt.
Der die Erfahrung hat, um Linz in eine sichere Zukunft zu führen. Und gleichzeitig den frischen Blick einer neuen Generation mitbringt. Der auf Teamwork, Dialog und Transparenz setzt – denn nur gemeinsam können wir unsere Stadt zur lebenswertesten in Österreich machen. Das möchte ich sein – und dafür bitte ich Dich um Dein Vertrauen.
Ich lade Dich ein, mehr über meine Ziele und Pläne für Linz zu erfahren.